Coronavirus: Impfungen – Information zur Ausstellung von Impf-Attesten

Das Wichtigste in Kürze
1. 
Die KV Berlin verschickt im März und April Impfeinladungen per Post.
2. Die Einladungen gehen an gesetzlich Versicherte zwischen 16 und 70 Jahren mit chronischen Erkrankungen, die gemäß Coronavirus-Impfverordnung § 3 mit hoher Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung haben.
3. Abrechnungsdaten sind das einzige Kriterium für die Einladung. Atteste sind nicht nötig und werden von der KV Berlin nicht berücksichtigt oder angenommen.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat die KV Berlin mit dem Versenden der Impfeinladungen zusätzlich zu den 65- bis 70-Jährigen auch mit dem Versenden der Impfeinladungen der chronisch Kranken zwischen 16 und 70 Jahren beauftragt.

Es werden nur gesetzlich Versicherte zwischen dem vollendeten 16. und dem vollendeten 69. Lebensjahr eingeladen, die aufgrund einer chronischen Vorerkrankung mit hoher Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung haben (siehe Coronavirus-Impfverordnung § 3 des Bundesgesundheitsministeriums). Die Einladung aller Personen über 70 Jahren erfolgt direkt über die Senatsverwaltung.

Bitte beachten: Für Einladungen für  Privatpatient*innen zwischen 16 und 70 Jahren fehlt der KV Berlin die Datengrundlage. Privatversicherte benötigen deshalb ein ärztliches Attest, mit dem sie sich an die Senatsverwaltung (Impf-Hotline 030 / 9028 2200) wenden. Auf dieser Grundlage erstellt die Senatsverwaltung ein Einladungsschreiben mit einem Impfcode, mit dem dann ein Impftermin in einem Impfzentrum gebucht werden kann.  
Auch Personen mit Wohnsitz in Brandenburg werden nicht durch die KV Berlin eingeladen, für die Impfeinladung ist das Land Brandenburg zuständig.

Auf welcher Datenbasis kann die KV Berlin einladen?

Vertragsärzt*innen rechnen alle Leistungen, die sie für gesetzliche Versicherte erbringen, quartalsweise mit der KV Berlin ab. Diese Abrechnungsdaten enthalten kodierte Informationen über die zugrundeliegenden ärztlichen Diagnosen. Diese Daten sind das einzige Kriterium, auf dessen Basis die KV Berlin zur Impfung einladen kann. Die Daten werden an keine andere Stelle weitergegeben, sondern werden allein zum Erstellen der Schreiben verwendet.

Eingeladen werden alle gesetzlich Versicherten, die im letzten Jahr oder im ersten Quartal 2021 aufgrund ihrer chronischen Erkrankung in Behandlung in einer Berliner Arztpraxis waren. 

Die KV Berlin hat somit keine Handhabe über die Aufnahme von Krankheitsbildern oder eine Feinabstimmung der Prioritäten. Es werden von der KV Berlin auch keine Einzelfallentscheidungen getroffen, keine Patientendaten und keine Atteste entgegengenommen oder gesammelt und weitergereicht.

Wann erhalte ich eine Einladung?

Seit März werden die Einladungen postalisch versandt. Da die Einladung in Chargen erfolgt, wird sich das Versenden aller Einladungen bis in den April ziehen. Bitte haben Sie Geduld: Wenn Sie in die oben genannte Priorisierungsgruppe fallen und im letzten oder diesem Jahr in Behandlung waren, erhalten Sie eine Einladung. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass wir keine individuellen Anfragen zum Stand der Einladungen beantworten können. Außerdem wird gebeten von Anfragen in den Praxen abzusehen und den Eingang der Einladungen abzuwarten. 

Wie vereinbare ich meinen Impftermin?

Auf dem Einladungsschreiben finden Sie in der Betreffzeile Ihren Buchungscode sowie im weiteren Text die Internetadresse bzw. Telefonnummer, worüber Sie mit Ihrem Impfcode einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Corona-Informations-Hotline des Berliner Senats: 030 90 28 28 28 (täglich von 8 bis 20 Uhr).

Quelle: https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/corona-impfungen

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